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Zeolith
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Zeolith ist ein Kunstwort aus den Bestandteilen "zeo" (griechisch = ich siede) und "lithos" (griechisch = Stein). Der Name Zeolith weist bereits auf grundlegende Eigenschaften der Mineralgruppe hin. Zeolithe verlieren beim Erhitzen Wasser, scheinen zu sieden (zeo) und Schluss endlich schmelzen Sie zu einer weißen Glasperle.
Der Name Zeolith wurde 1756 von dem schwedischen Mineraloge Freiherr Axel Frederick Cronstedt geprägt, der u.a. Nickel 1751 seinen Namen gab.
In der Vergangenheit war die wissenschaftliche Diagnostik auf die physikalischen Eigenschaften der Minerale beschränkt. Es wurden zahlreiche Bezeichnungen für ein und das selbe Mineral vergeben, was zu einer Vielzahl von unterschiedlicher Namen für ein und den selben Zeolith führte.
Zeolithe sind natürliche oder auch künstlich hergestellte, hydratisierte Alumosilikate. Sie besitzen aufgrund ihrer Hohlraumstruktur (zahlreiche Poren und Kanäle) eine hohe innere Oberfläche, die eine außergewöhnlich hohe und spezifische Ionenaustausch-, Adsorptions- und Hydratationsfähigkeit aufweist. Nur 1 Gramm Zeolith kann eine Oberfläche von bis zu 1000 m2 aufweisen.
Die Gruppe der Zeolithe besteht aus sehr vielen verschiedenen Strukturtypen. Sie können nach den unterschiedlichen Tunnelsystemen eingeteilt werden in: |
- Zeolithe mit eindimensionalen Kanälen (Faserzeolithe)
- eindimensionale Struktursystem (eine Richtung)
- langgezogene Ketten aus 4er-Ringen in verschiedenen Kombinationen verknüpft
- Zeolithe mit zweidimenensionalen Kanalsystemen (lamellare Zeolithe, Blätterzeolithe)
- flächiges Struktursystem (zwei Richtungen)
- vermaschte Kombinationen aus 4er-, 6er- und 8er-Ringen ein
- Zeolithe mit dreidimensionalen Kanalsystemen (z.B. Würfelzeolithe, Pentasile)
- räumliches Struktursystem (drei Richtungen)
- vermaschte Kombinationen aus 4er-, 6er- und 8er-Ringen
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Mineralbeispiele der Zeolith-Gruppe
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| Die Zeolith Gruppe umfasst nach Strunzsystematik die Mineralklasse VIII/J Sektion 21 - 27 |
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